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girocard erreicht 1,4 Millionen Terminals im ersten Halbjahr 2026, Durchschnittsbon sinkt auf 36,12 Euro
Was geschah
EURO Kartensysteme hat am 25. August die girocard-Zahlen für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Die Zahl der aktiven Akzeptanzstellen stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,1 Prozent auf 1,397 Millionen, die Transaktionen legten um 4,0 Prozent auf rund 4,21 Milliarden zu, der Umsatz um 0,8 Prozent auf 151,9 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Zahlbetrag sank von 37,28 auf 36,12 Euro. Im Juni liefen 92 Prozent aller girocard-Zahlungen kontaktlos, ein Jahr zuvor waren es 88 Prozent.
Warum es zählt
Der Terminalbestand wächst fast dreimal so schnell wie die Transaktionen und vierzehnmal so schnell wie der Umsatz. Genau so sieht ein Verfahren aus, das in Bereiche vordringt, die bislang bar waren: Bäckereien, Kioske, Automaten. Für Acquirer bedeutet das mehr Geräte je verarbeitetem Umsatz-Euro und einen dünneren Ertrag je Terminal.
Für Händler verschiebt es die Kostenfrage vom Prozentsatz zum Einzelvorgang: Je näher der Bon an 36 Euro rückt, desto stärker wiegen der feste Cent-Anteil eines girocard-Preises und die neue Scheme-Manager-Fee im Mischsatz.
Worauf achten
Ob der Durchschnittsbon im zweiten Halbjahr weiter sinkt, ob das Umsatzwachstum unter einem Prozent bleibt, während die Transaktionen um vier Prozent zulegen, und wie Acquirer die Akzeptanz kleiner Beträge in der Vertragsrunde 2027 neu bepreisen.
Quellen
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