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Santander öffnet Getnets europäische Plattform für internationale Händler in mehr als 30 Ländern

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Was geschah

Santanders Händlersparte Getnet hat ihre europäische Plattform Getnet Single Entry Point (SEP) für international tätige Händler, Marktplätze und E-Commerce-Unternehmen geöffnet. Über eine einzige Anbindung erreichen sie damit Zahlungsdienste in mehr als 30 europäischen Ländern. SEP deckt neben der Akzeptanz auch Inkasso, Saldenabstimmung, Währungsumrechnung und Auszahlungen ab, zum Start mit 20 Währungen und Auszahlungen in 140 Länder.

Getnet ist direktes Mitglied bei Bizum in Spanien und MB WAY in Portugal. Rubén Justel wird als CEO von Getnet Europe genannt.

Warum es zählt

Getnet verarbeitete 2025 nach eigenen Angaben 238 Milliarden Euro in 10,5 Milliarden Transaktionen für 1,2 Millionen Kunden und ist nach Volumen der größte Acquirer Lateinamerikas. Damit tritt ein bankeigener Acquirer dieser Größe auf das Feld der Ein-Anbindungs-Strategie für mehrere Märkte, auf dem Adyen, Stripe, Worldline und Nexi konkurrieren.

Die direkte Mitgliedschaft bei Bizum und MB WAY lässt sich von grenzüberschreitenden Wettbewerbern nicht schnell nachbilden und verschärft den Wettbewerb um europaweite E-Commerce-Portfolios.

Worauf achten

Ob auf die Plattformankündigung konkrete Händlergewinne folgen und ob SEP ein Angebot für E-Commerce-Inkasso und Auszahlungen bleibt oder auch in das stationäre Acquiring in jenen europäischen Märkten hineinwächst, in denen Santander keine eigene Acquiring-Lizenz hält.

Quellen

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