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Storonsky bestätigt: Revolut plant eine Doppelnotierung an Nasdaq und London Stock Exchange

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Was geschah

In einem Interview mit Les Echos während eines Paris-Besuchs sagte Revolut-Gründer und Vorstandschef Nik Storonsky, das Unternehmen plane eine Doppelnotierung an der London Stock Exchange und der Nasdaq. Damit ist die offene Frage beantwortet, ob Revolut überhaupt in London notieren wird. Storonsky begründete die Wahl damit, dass der US-Markt mehr Liquidität und eine breitere Basis institutioneller Käufer, Hedgefonds und Privatanleger biete als London allein.

Bei einem Zweitmarktverkauf von Anteilen im Juli wurde die Gruppe mit 115 Mrd. USD bewertet, nach 75 Mrd. USD im November 2025; einen Börsengang vor 2028 hat Storonsky bereits früher ausgeschlossen. Revolut nennt rund 80 Millionen Kunden in etwa 30 Ländern.

Warum es zählt

Revolut ist in diesem Korpus nicht nur eine Verbraucherbank, sondern ein Wettbewerber auf der Akzeptanzseite: Das Unternehmen verfolgt Acquiring- und Händlerzahlungsziele in den erfassten europäischen Märkten, und ein Börsengang legt fest, mit welchem Kapital und unter welcher Publizitätspflicht es künftig antritt. Dass eine Londoner Notierung erhalten bleibt, ist für die europäische Seite relevant: Sie bindet die Gruppe an britische Berichtspflichten und britische Aufsicht, während sie zugleich US-Kapital erschließt, und sie bepreist, welches Eigenkapital ein europäisch beheimateter Acquirer gegen die US-notierten Platzhirsche aufnehmen kann.

Festzuhalten ist weniger der Handelsplatz als die Lücke zwischen der Zweitmarktbewertung von 115 Mrd. USD und einem Börsengang, der noch mindestens zwei Jahre entfernt ist.

Worauf achten

Ob das Händler-Acquiring in der Berichterstattung vor dem Börsengang als eigenes Segment ausgewiesen wird, ob der frühestmögliche Termin 2028 die nächste Finanzierungsrunde überdauert und ob eine feste Londoner Notierung ändert, wie Großbritannien die Banklizenz und die Zahlungsdienste-Erlaubnis des Unternehmens behandelt.

Quellen

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