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secupay bringt Mastercards Pay by Bank mit 95 Prozent Bankabdeckung in deutsche Checkouts

Deutschland

Was geschah

Das deutsche Zahlungsinstitut secupay hat Pay by Bank von Mastercard ins Portfolio genommen, verfügbar über die bestehenden Integrationen und die secuconnect-API. Bei dem Konto-zu-Konto-Verfahren authentifiziert sich der Kunde im eigenen Online-Banking und bestätigt per TAN oder Banking-App, ohne dass Zahlungsdaten an Dritte gehen; secupay nennt 95 Prozent Bankabdeckung in Deutschland und bietet die Methode über Plugins für Shopware, WooCommerce und JTL sowie per API für Plattformen und Marktplätze an.

Erste Nutzer sind die Investmentplattformen Conda Capital und Piece Germany sowie der Kunstmarktplatz Art 4 You. Vorstand Eric Weiss begründet den Schritt damit, dass Kartenlimits bei hohen Warenkörben an Grenzen stoßen.

Warum es zählt

Damit kommt eine zweite A2A-Schiene in den deutschen Checkout, und zwar von der Kartenseite statt von der Bankenseite, genau während Wero von EPI her drängt. Für den Händler ist das vor allem eine Kostenfrage: Hochpreisige Warenkörbe, die an Kartenlimits scheitern oder teuer werden, wandern auf eine Banküberweisung, deren Preis Mastercard setzt und nicht die Interchange. Pay by Bank wird damit zu einer echten Position im Kartenmix, nicht nur zu einer Bequemlichkeit für Kunden.

Worauf achten

Ob secupay Preise im Vergleich zu seinen Kartenkonditionen veröffentlicht, welche deutschen PSPs mit Mastercard Pay by Bank nachziehen, und ob Händler das Verfahren neben Wero oder statt Wero einsetzen.

Quellen

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