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Mastercard startet Wallet Services: Banken und Händler können kontaktloses Bezahlen in eigene Apps einbauen

EUVereinigtes Königreich

Was geschah

Mastercard hat Wallet Services gestartet, ein Paket aus iOS- und Android-SDKs, einem Secure-Element-Applet und der Tokenisierung über den Mastercard Digital Enablement Service. Banken, Fintechs, Händler und Plattformen können damit kontaktloses Bezahlen in ihre eigenen Apps integrieren, ohne separate Integrationen je Betriebssystem, eigene Sicherheitsfreigaben und EMVCo-Zertifizierung.

Die SDKs sind in über 200 Ländern und Territorien verfügbar, in denen MDES betrieben wird; die iOS-Variante wird in Märkten ausgerollt, in denen Apple den NFC-Zugang geöffnet hat, darunter USA, Großbritannien und Europa. Partnerbanken entwickeln bereits Funktionen, die bis Ende 2026 bei Verbrauchern ankommen sollen.

Warum es zählt

Die Öffnung von NFC durch Apple hat in Europa die rechtliche Hürde für Wallets Dritter beseitigt, die technische aber bestehen lassen, weshalb kaum etwas auf den Markt kam. Fallen Zertifizierungs- und Integrationskosten weg, werden Wallets mit Bank- oder Händlermarke erstmals wirtschaftlich plausibel. Ein Händler-Wallet mit eigenen Token ist genau der Weg, über den große Retailer aufhören, jede Kartenzahlung im Laden über Apple Pay oder Google Pay zu leiten.

Worauf achten

Ob bis Jahresende ein europäischer Händler oder eine Bankengruppe ein eigenes kontaktloses Wallet auf dieser Basis ausliefert und ob darin girocard- oder Wero-Credentials auftauchen.

Quellen

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