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Mastercard startet Wallet Pay und bindet digitale Wallets über NFC, QR-Code und Online-Checkout an sein Akzeptanznetz an

EU

Was geschah

Mastercard hat Wallet Pay vorgestellt, ein Bündel von Lösungen, mit dem Wallet-Anbieter das Akzeptanznetz von Mastercard kontaktlos per NFC, per QR-Code und im Online-Checkout nutzen können, ohne eigene Infrastruktur aufzubauen. Ankerpartner ist Alipay+, das Wallets wie AlipayHK, GCash, KakaoPay, TNG eWallet, TrueMoney und Clip anbindet, dazu kommen Axian, CRED, DaviPlata, Mercado Pago, MTN und TenPay Global.

Mastercard nennt 4,3 Milliarden Wallet-Nutzer heute und prognostiziert 6 Milliarden bis 2030, dazu 3,7 Milliarden eigene Credentials, Präsenz in über 200 Ländern und Transfers in 150 Währungen.

Warum es zählt

Das Scheme positioniert sich vom Kartennetz zum Wallet-Switch, und das ist in Europa deshalb brisant, weil die Wallets, die ihm hier gefährlich werden, national und bankeigen sind. Wallet Pay zeigt, wie ein Kartennetz Schienen monetarisiert, auf denen es selbst nicht ausgibt. Europäische Händler mit Mastercard-Akzeptanz bekämen asiatische und lateinamerikanische Wallets ohne neue Anbindung dazu, was für Reisehandel, Flughäfen und Luxus erheblich ist. Zugleich verschärft es den Gegensatz zu EPI, das die Wallet selbst besitzen will und nicht den Switch darunter.

Worauf achten

Ob eine europäische Wallet oder ein nationales Verfahren bei Wallet Pay andockt, statt eigene Interoperabilität zu bauen, und wie Acquirer die so geroutete Wallet-Akzeptanz gegenüber der Kartenakzeptanz bepreisen.

Quellen

PayLens Radar

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