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Kundengewinn

Bizum Pay erreicht die Kassen spanischer Supermärkte: Eroski und Caprabo schalten frei

Spanien

Was geschah

Eroski und die Tochter Caprabo akzeptieren an der Kasse nun Bizum Pay, die NFC-Funktion für den stationären Handel, die Bizum im Sommer 2026 gestartet hat. Der Rollout begann bei Caprabo in Katalonien und wird schrittweise auf das übrige Netz auf dem Festland und den Balearen ausgeweitet, abhängig davon, welche Banken das Präsenzverfahren freischalten.

Die spanische Presse nennt auch Carrefour, Alcampo und Lidl unter den Lebensmittelhändlern, die das Verfahren in Filialen annehmen; Mercadona testet nach einem Pilotprojekt in Soria weiter und bietet es online bereits an. Laut Bizum ist die Präsenzzahlung an mehr als 1,6 Millionen Standorten möglich, rund 75 Prozent der spanischen Bankterminals.

Warum es zählt

Der Lebensmittelhandel ist die Volumenprobe, die jedes europäische A2A-Wallet irgendwann bestehen muss, und Spanien ist der erste große Markt, in dem ein nationales Verfahren an Supermarktkassen tatsächlich freigeschaltet und nicht nur angekündigt wird. Weil Bizum Pay auf den vorhandenen Terminals läuft, ist die Akzeptanz eine Freischaltung auf Bankseite und kein Hardwareprojekt — daher das Tempo.

Die spanischen Händler erwarten Konditionen deutlich unter Visa und Mastercard; Bizum hat die Händlergebühren bis heute nicht veröffentlicht.

Worauf achten

Ob Bizum Händlerpreise veröffentlicht, wann Mercadona vom Pilotprojekt in den Rollout wechselt und wie schnell die restlichen 25 Prozent der Terminals freigeschaltet werden.

Quellen

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