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PayLens Radar: Advent und Stripe lassen PayPal fallen, girocard bei 1,4 Mio. Terminals

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PayLens Radar · Dienstag, 1. September

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Advent und Stripe brechen die PayPal-Übernahme ab

Das Konsortium aus Advent International und Stripe hat seine Übernahmebemühungen um PayPal aufgegeben, wie Bloomberg am 28. August berichtete. Geboten waren 60,50 US-Dollar je Aktie, also über 53 Mrd. US-Dollar. Der Verwaltungsrat hielt das für zu wenig und antwortete nie förmlich.

PayPal bleibt eigenständig. Checkout-Button, Händlerverträge und der Zettle-Terminalbestand bleiben damit bei einem Wettbewerber, statt in Stripes Stack aufzugehen. Auch die kartellrechtliche Frage, die eine Kombination beider Häuser der europäischen E-Commerce-Akzeptanz zwei Jahre gestellt hätte, entfällt.

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  • girocard bei 1,4 Mio. Terminals, Bon sinkt auf 36,12 Euro

    Die girocard-Akzeptanzstellen stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 11,1 Prozent auf 1,397 Millionen, während der Umsatz nur um 0,8 Prozent auf 151,9 Mrd. Euro wuchs und der Durchschnittsbon von 37,28 auf 36,12 Euro sank: Das Verfahren erreicht Kleinbeträge, die früher bar bezahlt wurden.

    DEFinanzen
  • Flatpay verdreifacht Umsatz auf 39 Mio., Verlust bei 70 Mio.

    Der dänische Terminalanbieter mit Direktvertrieb verdreifachte den Umsatz 2025 von 12 auf 39 Mio. Euro, während der operative Verlust von 20 auf 70 Mio. Euro stieg. Für 2026 stellt Flatpay 140 bis 150 Mio. Euro Verlust in Aussicht. Deutschland ist mit 15 Mio. Euro größter Auslandsmarkt.

    DKFinanzen
  • Revolut verteilt einen Euro-Stablecoin, den Stripes Bridge herausgibt

    Revolut verteilt EURR seit dem 26. August in Dänemark, Polen und Portugal, der restliche EWR soll 2026 folgen. Herausgeber ist Bridge Building, die MiCA-registrierte Luxemburger Einheit von Bridge, das Stripe 2025 übernommen hat: Vertrieb und Emission liegen damit bei zwei konkurrierenden Zahlungsunternehmen. Eine Händlerakzeptanz ist nicht angekündigt.

    EUProdukt
  • Bank of England bekommt ein gesetzliches Nebenziel für Zahlungsinnovation

    Das Finanzministerium ändert den Financial Services and Markets Bill so, dass die Bank of England ein gesetzliches Nebenziel für Zahlungsverkehr und digitale Finanzwirtschaft trägt und jährlich darüber berichtet; das Oberhaus berät im kommenden Monat. Die Bank beaufsichtigt die anerkannten Zahlungssysteme des britischen Akzeptanzmarkts, und ihre Zurückhaltung war bisher die Bremse für Pfund-Stablecoins.

    UKRegulierung

DIE ZAHL DER WOCHE

138,4 Tsd.-6,9 % seit 2019

POS-Terminals in Dänemark 2025 — Flatpays Heimatmarkt

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