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Strategie
Worldline beziffert seinen Anteil am italienischen Acquiring auf 10 Prozent, 2022 waren es 4 Prozent
Was geschah
Zum zwanzigjährigen Bestehen seines italienischen Händlergeschäfts hat Worldline offengelegt, dass es in Italien inzwischen 250.000 Händler betreut, 16 Millionen Zahlungskarten über ein Vertriebsnetz von mehr als 200 Banken verwaltet und sein Anteil am italienischen Acquiring rund 10 Prozent erreicht hat, gegenüber 4 Prozent im Jahr 2022. Vorgestellt wurden die Zahlen von Stefano Calderano, dem Chef von Worldline Merchant Services Italia.
Die Mitteilung stellt sie einem italienischen Markt für digitale Zahlungen von 518 Milliarden Euro im Jahr 2025 gegenüber, ein Plus von 7 Prozent, bei dem 45 Prozent der Konsumausgaben auf elektronische Instrumente und 38 Prozent auf Bargeld entfallen, und nennt einen Konzernumsatz von 4 Milliarden Euro für 2025 sowie Forschungsausgaben von rund 225 Millionen Euro im Jahr.
Warum es zählt
Die Konzerngeschichte von Worldline ist eine Geschichte verlorenen Terrains, deshalb lohnt der genaue Blick auf einen Markt, in dem der Acquiring-Anteil in vier Jahren mehr als verdoppelt wurde. Der Weg dorthin unterscheidet Italien von den meisten europäischen Märkten: mehr als 200 vermittelnde Bankpartner statt Direktvertrieb, und genau darauf ist auch Nexi aufgebaut, beide wachsen also aus demselben Kanal.
Wer die seit Jahren erwartete Verbindung von Nexi und Worldline durchrechnet, findet in einem italienischen Anteil von 10 Prozent neben der heimischen Stellung von Nexi genau die Überschneidung, die eine Wettbewerbsbehörde zuerst prüfen würde.
Worauf achten
Ob sich der Anteilsgewinn im ausgewiesenen italienischen Händlerumsatz zeigt und nicht nur in Händlerzahlen, wie viele der 200 Bankpartner exklusiv gebunden sind, und ob die Zahl der italienischen Terminals weiter sinkt, während das Kartenvolumen wächst.
Quellen
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