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Worldline schließt Verkäufe in Australien und Indien ab und beendet sein Desinvestitionsprogramm

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Was geschah

Worldline hat den Verkauf seines 51-Prozent-Anteils an ANZ Worldline Payment Solutions in Australien an den Joint-Venture-Partner ANZ abgeschlossen, bei einem Unternehmenswert von rund 107 Mio. Euro auf 100-Prozent-Basis. Wenige Tage später wurde der Verkauf der indischen Zahlungsaktivitäten an BillDesk zu einem Eigenkapitalwert von rund 60 Mio. Euro finalisiert.

Mit beiden Käufern bestehen langfristige Technologie- und Softwareverträge zur Sicherung des laufenden Betriebs. Die gesamten Nettoerlöse aus allen angekündigten Verkäufen (MeTS, Nordamerika, Cetrel, PaymentIQ, Indien, Neuseeland, Australien) werden auf 590 bis 640 Mio. Euro geschätzt und noch 2026 erwartet.

Warum es zählt

Mit den Verkäufen zieht sich Worldline aus dem Acquiring außerhalb des europäischen Kerngeschäfts zurück und wandelt ein zersplittertes Portfolio in Mittel zum Schuldenabbau. Für europäische Händler und Partner ist das strategische Signal eine Fokussierung: Worldline ist künftig ein Europa-zentrierter Acquirer mit kleinerem Fußabdruck, behält aber Softwareerlöse aus den verkauften Einheiten.

Worauf achten

Ob die Erlöse von 590 bis 640 Mio. Euro wie angekündigt noch 2026 zufließen und ob die Technologieverträge Bestand haben, sobald die Käufer eigene Migrationen abschließen.

Quellen

PayLens Radar

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