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Visa sucht per Request for Product einen neuen Stablecoin-Settlement-Partner, nachdem Mastercard BVNK gekauft hat

Vereinigtes Königreich

Was geschah

CoinDesk berichtete am 18. August 2026, dass Visa einen Request for Product für einen neuen Partner im Stablecoin-Settlement und OTC-Geschäft ausgeschrieben hat, nachdem Mastercard den bisherigen Dienstleister BVNK Anfang 2026 für bis zu 1,8 Mrd. USD übernommen hatte. Visa verlangt Unterstützung mehrerer Stablecoins sowie die Abwicklung von Open USD, dem von Stripe, Visa und Mastercard getragenen Konsortial-Stablecoin, und prüft Anbieter mit Krypto-Börsenlizenzen in den USA, Kanada, Großbritannien und Singapur. Die eigene Visa Stablecoin Platform war im Juli 2026 gestartet.

Warum es zählt

Settlement-Infrastruktur ist für die Akzeptanz normalerweise unsichtbar, doch binnen eines Jahres wechselt damit zum zweiten Mal eine Stablecoin-Fähigkeit eines Kartensystems den Besitzer, statt aufgebaut zu werden — und der Korpus verzeichnet bereits den Start von Open USD mit Adyen, Worldline, Fiserv, Checkout.com und Nuvei als Partnern. Welcher Kontrahent den Zuschlag erhält, entscheidet, über wen europäische Acquirer Open USD abwickeln; und die Lizenzliste — Großbritannien ja, kein EU-Handelsplatz genannt — sagt etwas darüber, wo die Systeme dieses Settlement rechtlich verorten.

Worauf achten

Ob Visa einen Partner benennt und ob ein EU-lizenzierter Handelsplatz auf die Auswahlliste kommt; und ob europäische Acquirer aus dem Open-USD-Partnerkreis dadurch ihre Settlement-Gegenpartei wechseln müssen.

Quellen

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