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Regulierung
Das britische Finanzministerium konsultiert zur Verlagerung des Zahlungsrechts in FCA-Regeln
Was geschah
Das britische Finanzministerium hat am 14. Juli 2026 im Rahmen des Mansion-House-Pakets eine zwölfwöchige Konsultation zur Modernisierung der Payment Services Regulations 2017 und der Electronic Money Regulations 2011 eröffnet. Kernschutz für Verbraucher und der Aufsichtsperimeter sollen im Gesetz bleiben, die technischen und institutsbezogenen Anforderungen dagegen in FCA-Regeln überführt werden.
Gefragt wird zudem nach der Behandlung tokenisierter Zahlungen, agentischer KI-Zahlungen und neuer Open-Banking-Anwendungen samt eines dauerhaften Geschäftsmodells. Die Frist endet am 6. Oktober 2026.
Warum es zählt
Für Acquirer, PSPs und Händler entscheidet das, wie schnell neue Akzeptanzmodelle in Großbritannien starten können: Regeländerungen im Tempo der Aufsicht statt im Tempo des Gesetzgebers, und ein erster Versuch eines kommerziellen Rahmens für Pay by Bank statt einer weiteren Übergangslösung. Zugleich läuft die britische Uhr damit sichtbar anders als die europäische, wo PSD3 und PSR erst um 2027 erwartet werden.
Worauf achten
Die Stellungnahmen bis zum 6. Oktober und ob der künftige Rahmen Open Banking ein finanziertes Geschäftsmodell gibt statt verordneter Gratis-Schnittstellen.
Quellen
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