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Revolut erhält französische Banklizenz und macht Paris zur Westeuropa-Zentrale

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Was geschah

Revolut teilte am 10. August 2026 mit, dass die Revolut Bank S.A. eine unbeschränkte Banklizenz erhalten hat. Grundlage war eine gemeinsame Prüfung durch die französische Aufsicht ACPR und die Europäische Zentralbank; der EZB-Rat hat die Entscheidung angenommen. Revolut will 2027 eine westeuropäische Zentrale in Paris eröffnen, mehr als 600 Personen einstellen und über eine Milliarde Euro in der Region investieren.

Der Start erfolgt in Frankreich, danach folgen Deutschland, Irland, Italien, Portugal und Spanien. Die Revolut Bank UAB in Litauen bleibt Basis der übrigen EWR-Aktivitäten. In Westeuropa zählt Revolut rund 30 Millionen Kundinnen und Kunden.

Warum es zählt

Revolut baut neben dem Privatkundengeschäft ein Acquiring-Geschäft für Händler auf, und eine zweite EU-Banklizenz verändert, was dahinterstehen kann. Mit französischer Lizenz lässt sich die Händlerauszahlung, Kredit und Einlagen lokal refinanzieren statt alles aus Vilnius zu passportieren. Damit steht eine lizenzierte Bilanz hinter einem Akzeptanzangebot, das gegen SumUp, Teya und Zettle antritt.

Der Standort Paris und die Milliardenzusage zeigen zugleich, wo Challenger-Bilanzen künftig angesiedelt werden, wenn die EZB die Einheit direkt beaufsichtigt.

Worauf achten

Ob die französische Lizenz dieselben Produktauflagen trägt, die die EZB anderen Revolut-Einheiten auferlegt hat, wann das Acquiring darauf migriert wird und wie schnell die Phasen für Deutschland, Italien und Spanien folgen.

Quellen

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