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Revolut beantragt eine Schweizer Banklizenz und sagt 150 Millionen Franken zu
Was geschah
Revolut hat bei der Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA eine Banklizenz beantragt und sagt für die nächsten fünf Jahre mehr als 150 Millionen Franken für den Schweizer Markt zu, nach eigener Darstellung eine der größten Investitionen eines Finanzdienstleisters in der Schweizer Branche seit Jahrzehnten. Der Antrag wird derzeit geprüft.
Revolut hat in der Schweiz bereits über 1,3 Millionen Kunden. Nach einer Genehmigung sind Schweizer IBANs, Gehaltskonten, eBill, Einlagensicherung nach Schweizer Standard sowie Acquiring für Händler geplant; Säule 3a und ein TWINT-Angebot werden als künftige Möglichkeiten genannt. Bestehende Schweizer Kunden sollen auf die neue Einheit migriert werden.
Warum es zählt
Das Schweizer Acquiring-Geschäft war bislang ein bequemer Heimatmarkt, und Revolut ist der erste Herausforderer dieser Größe, der offen erklärt, dort mit einer lokalen Lizenz statt im Passporting antreten zu wollen. Die angekündigte Absicht, TWINT anzubieten, richtet sich direkt gegen das etablierte inländische Verfahren, dessen Händlergebühren der Schweizer Detailhandel ohnehin bereits angreift.
Die Schweiz liegt zudem außerhalb des EU-Lizenzregimes, eine FINMA-Lizenz ist also eine bewusste und teure Festlegung und keine Verwaltungsformalie.
Worauf achten
Wie lange die FINMA braucht, ob Acquiring in der ersten Produktwelle enthalten ist oder später kommt, und ob Revolut eine TWINT-Anbindung bestätigt.
Quellen
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