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Advent und Stripe brechen die 53-Mrd.-Dollar-Übernahme von PayPal ab
EU
Was geschah
Das Konsortium aus dem Private-Equity-Haus Advent International und Stripe hat seine Übernahmebemühungen um PayPal aufgegeben, wie Bloomberg am 28. August berichtete. Die Gruppe hatte 60,50 US-Dollar je Aktie geboten und PayPal damit mit mehr als 53 Mrd. US-Dollar bewertet. Der PayPal-Verwaltungsrat hielt das Gebot für zu niedrig, verwies auf regulatorische und Finanzierungshürden und antwortete nie förmlich darauf.
Block war bei der ersten Ansprache im April dabei, stieg aber vor dem formellen Gebot aus. PayPal, Stripe und Advent äußerten sich nicht.
Warum es zählt
Die größte Konsolidierungsbewegung, die dem europäischen Akzeptanzmarkt in diesem Jahr drohte, ist vom Tisch. PayPal bleibt eigenständig: Der Checkout-Button, die Händlerverträge und der Zettle-Terminalbestand bleiben bei einem Wettbewerber, statt in Stripes Stack aufzugehen, und die kartellrechtliche Frage, die eine Kombination Stripe/PayPal dem europäischen E-Commerce zwei Jahre lang gestellt hätte, entfällt damit ebenfalls.
Zugleich bleibt PayPals eigener Turnaround unter einem seit fünf Monaten amtierenden CEO der einzige Weg zurück zu einer Bewertung, die 2021 bei 360 Mrd. US-Dollar lag.
Worauf achten
Ob Aktionäre nach zwei abgelehnten Geboten Druck auf den Verwaltungsrat machen, ob Stripe für Teile statt für das Ganze zurückkommt, und was die Aufteilung in drei Einheiten liefert, nachdem der Verkauf als Ausweg wegfällt.
Quellen
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