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Nexi H1 2026: Umsatz +1,0 %, zugrunde liegend 5 % – italienische Bankverträge belasten

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Was geschah

Nexi meldete für das erste Halbjahr 2026 Nettoerlöse von 1.736 Mio. Euro, ein Plus von 1,0 % gegenüber dem Vorjahr; bereinigt um bekannte Verluste von Bankverträgen, überwiegend in Italien, lag das organische Wachstum bei 5 %. Das EBITDA blieb mit 870 Mio. Euro stabil, die Marge bei 50,1 %. Der Überschuss-Cashflow erreichte 400 Mio. Euro, die Bruttofinanzverschuldung sank von 7.108 Mio. Euro im Juni 2025 auf 5.903 Mio. Euro, nachdem rund 1 Mrd. Euro Fälligkeiten aus liquiden Mitteln zurückgezahlt wurden. Die Prognose für 2026 wurde bestätigt.

Fitch und S&P bestätigten im Juli das Investment-Grade-Rating. Deutschland blieb der schwächste große Markt, Österreich und die Schweiz entwickelten sich innerhalb der DACH-Region besser.

Warum es zählt

Nexi ist der größte Acquirer Italiens und in DACH unter den Top drei. Die berichtete Aufteilung ist ein Marktsignal: Die Abwanderung im italienischen Bankkanal belastet strukturell genau das Vertriebsmodell, auf dem das italienische Acquiring aufgebaut ist, während die anhaltende Schwäche in Deutschland bestätigt, dass DACH das preislich härteste Akzeptanzumfeld Europas bleibt. Der Schuldenabbau bestimmt zudem, was CVC im Fall einer Wiederaufnahme der Take-private-Gespräche erwerben würde.

Worauf achten

Ob Merchant Solutions im zweiten Halbjahr wie angekündigt wieder anzieht und ob sich der deutsche Umsatz stabilisiert oder ein drittes Halbjahr in Folge belastet.

Quellen

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